Allgemeine Grundlegung und Psychologie des Kunstgeniessens by Richard Müller-Freienfels

By Richard Müller-Freienfels

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer publication files mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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Man frage nur seine Bekannten, was · denn in ihnen vorginge, wenn sie eine Symphonie härten, ma,n frage sie, warum ihnen ein griechischer Tompol gefalle oder ein Goethisches Gedicht, und man wird in der Regel kaum anderes als nichtssagende Redensarten vernehmen. Eine psychologi·sche Erkenntnis würde zunächst also einmal Handhaben zu liefern haben, um das eigne Erlebon gedanklich zu fassen, müßte die notwendigen Einstellungen liefern, die den mei•sten Monsehen vollkommen :fehlen, um überhaupt sich selbst zu beobachten.

Sie sind Leben in reinster Form. Indem ich so Spiel und Kunst als regulierende Reizungen, sei. s Anregung zur Dissimila:tion, sei es als trophische Reize, also als Anregung dor Assimilation :fasse.. weiche ich erheblich von H. Spencers Anschauung ab, der nur ganz allgwnein von überschüssiger Energie, "ower:flowing energy" spricht. erschen vorzuziehen ist. stimmten Organen. ßt hat und man :in der Kunst Anregung sucht. In diesen Fällen wü•rde meine Theorie von der "trophischen" Bedeutung der ästhetischen Betätigung ergänz1end eintreten.

Damit aber ist ein weiterer wichtiger Gewinn erzielt. unsere Erlebni•smöglichkeiten zu erweitern und unter Umständen auch zu korrigieren. Denn wir können uns auch im ästhetischen Er1eben anpassen und fremde Art übernehmen, was allerdings nicht dadurch geschieht, daß man fremde Kunsturteile nachredet. Es erfordert ein intensives Einleben in fremde Art, wobei die Erkenntnis gewiß nicht alles ist, jedoch mancherlei helfen kann. u den verschiedensten Werken gewinnt. Insofern können auch diejenigen, die von der Philosophie nicht ·Erkenntnis des Seienden wollen, sondern Befehle und Sollensurteile, auf ihre Rechnung kommen, als die Psychologie der Kunst zu ermitteln strebt, welche ästhetische Apperzeptionsweise von jedem Kunstwerk gefordert wird.

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