Arbeitsmarktpolitik in der sozialen Marktwirtschaft: Vom by Silke Bothfeld, Werner Sesselmeier, Claudia Bogedan

By Silke Bothfeld, Werner Sesselmeier, Claudia Bogedan

Mit der Einführung des AFG 1969 wurde die aktive Arbeitsmarktpolitik in Deutschland nicht nur als software des Marktausgleichs kodifiziert, sondern diese als ein ‚emanzipatorisches Projekt’ in den sozialpolitischen Kontext der Bundesrepublik eingeführt. Seitdem hat sie - in mehreren Etappen - einen tief greifenden Gestaltwandel erfahren, bis hin zur jüngsten Revision ihres Instrumentariums und ihrer Leistungsseite. In 24 Kapiteln bietet dieser Band eine examine der Grundprinzipien der deutschen Arbeitsmarktpolitik, analysiert die einzelnen Teilbereiche unter dem Aspekt einer veränderten Grundlogik, hinterfragt die veränderten Steuerungslogiken und die Rolle der beteiligten Akteure und thematisiert Herausforderungen, auf die die Arbeitsmarktpolitik zukünftig reagieren muss.

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Schließlich würde sich nach Aussage 3 Politische Rechte und Freiheitsrechte sind, jedenfalls innerhalb der westlichen Bürgergemeinschaft, kollektive Güter. 50 Sigrid Gronbach des damaligen Bundeskanzlers die Effizienz des Sozialstaates nicht an Transfers oder der Höhe des Sozialbudgets, sondern an den Möglichkeiten, die er zur Erwerbsbeteiligung eröffne, bemessen (Schröder 2003: 29). Bereits die ersten beiden „Hartz-Gesetze“ spiegeln die Grundannahmen wider, die seither in der Arbeitsmarktpolitik handlungsleitend bleiben: Der Arbeitsmarkt müsse flexibilisiert werden, indem das „Fordern“ gegenüber den Arbeitslosen nach Mobilität und Anpassung an den Arbeitsmarkt sowie Anreize zur unternehmerischen Eigenaktivität erhöht werden.

Eichhorst, Werner/Kaufmann, Otto/Konle-Seidl, Regina (2008): Bringing the Jobless into work? Experiences witch Activation Schemes in Europe and the US. Berlin: Springer. Eichhorst, Werner/Kaufmann, Otto/Konle-Seidl, Regina/Reinhard, Hans-Joachim (2008): Bringing the Jobless into work? An Introduction to Activation Policies. In: Eichhorst et al. (2008): 1-16. Erhel, Christine/Gazier, Bernard (2007): Flexicurity and Beyond: Micro- and Macro- Aspects of Transitions Management in the European Employment Strategy.

2 Wandel der Stellung der Arbeitsmarktpolitik Auf der Grundlage der arbeitsmarktpolitischen Instrumente und ihrer Wirkungen auf die Arbeitsmarktflexibilität erfolgt nun eine kursorische Einordnung der jeweiligen nationalen Arbeitsmarktpolitik der Wohlfahrtsstaaten. Hierzu werden Länder gewählt, die repräsentativ für jeweils einen Wohlfahrtsstaatentyp und für Arbeitsmarktreformen unterschiedlicher Intensität stehen. So wird die Entwicklung von Großbritannien (liberaler Wohlfahrtsstaat), Dänemark (eher sozialdemokratischer Wohlfahrtsstaat und Vorbild bei der Umsetzung der Flexicuritystrategie) und Deutschland (konservativer Wohlfahrtsstaat) kurz betrachtet.

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