Aus den Fortbildungskursen der Wiener Medizinischen Fakultät by Primararzt Dozent Dr. Max Zarfl (auth.)

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Das Gemälde des Unheils, das der rasende Glaube an den Gott anrichtet, wird in seiner Wirkung noch gesteigert durch die kühlen Sophistereien, mit denen die nüchternen, aller philosophischen und politischen Weisheit vollen Greise Teiresias und Kadmos den ehrlich widerstrebenden Pentheus zu beschwatzen suchen, daß er den Kultus des Gottes mitmache. Wie schriller Hohn gellt es durch die Verse des Chors, wenn er die göttliche Allmacht preist, die dem Ungläubigen lauernd nachschleicht wie -ein tückischer Jäger: "Denn nicht besser soll sein unser Denken und Tun als was das Herkommen gebeut.

Der Nikiasfrieden bot den unentbehrlichen formellen Abschluß) und der Mangel an erschütternden Peripetien, an dramatischen Entscheidungen schreckte den politischen Denker nicht, dessen stolzer und rastloser Geist den Ersatz für eine zerstörte staatsmännische Laufbahn darin suchte, daß ·er mit unerbittlicher Klarheit das Spiel der Kräfte auf seine Wirklichkeiten untersuchte und der gewonnenen Erkenntnis eine monumentale Form verlieh, gleich erhaben über den vergänglichen Reiz der Dichtung wie über die ephemere Leidenschaft des politischen Pamphlets.

Aber sein künstlerisches Glück hat ihn gegen das Ende seiner Laufbahn verlassen, am schlimmsten dann, wenn er mit Aeschylos direkt rivalisiert. Orest, zum politischen Flüchtling umgedeutet, der im Stil der Parteikämpfe des 5. verrät, daß die Sage sich an der Seele des Dichters gerächt hat . Auch Aeschylos hat mit der Sage gerungen; mit dem Zeus der Theogonien und dem apoIlinischen Gebot der Blutrache ist er im Grunde seines Herzens nicht fertig geworden. Stets aber müht. er sich um eine Lösung, die der Sage gerecht werden möchte; Euripides geht zum Angriff gegen die Sage selbst über, weil er sie für unsittlich und UND DIE SAGE 41 schädlich hält.

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